An den Bildern erkennt man die Ausmaße der Gebilde sehr schlecht, sie sind in der Regel 10 cm breit und bis 30cm lang, das sind echte Giganten. Der Aufbau des Setups war sehr schwierig, da man keine Informationen dazu bekommt, dennoch habe ich es nach 3 Fehlschläge geschafft.
Ein Wasserstrahl und fallende Tropfen sind die Zutaten für diese Bilder. Da die Fontäne mit sehr hohen Druck herausgepresst wird , ergeben sich sehr lange, chaotische Formen aus den Tropfen . Hier Arbeite ich auch mit mehreren Tropfen in Folge, somit bekommt man auch mehrere Formen auf einem Strahl.
Eine sehr Außergewöhnliche Form der Tropfenfotografie ist mir mit den doppelten Säulen gelungen. Hierbei ziehen sich die beiden Säulen gegenseitig an und im Scheitelpunkt erzeugen sie eine einzelne Säule auf der ich die Formen erzeuge.
Die erste ansehnliche Form in der Tropfenfotografie ähnelt sehr einer Krone. Hierfür wird nur ein Tropfen benötigt. Daher sind sie auch am leichtesten zu Fotografieren, was aber nicht die Schönheit der Formen mindert.
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Ich hatte einen Weg gefunden die Wassersäulen über 20cm springen zu lassen. Mit dieser Technik haben sich neue Dimensionen in der Formenvielfalt eröffnet. Die Bilder sind so ansprechend, das sich schnell ein Hype um diese Technik gebildet hat und mittlerweile von den besten Tropfenkünstler Weltweit praktiziert wird.
Hintergrundinformation
Durch die Lichtbrechung der Wassertropfen ist es möglich Bilder in einem Tropfen als Refraktion zu erzeugen. Die Ergebnisse sehen zwar simpel aus, doch es steckt eine Menge Arbeit und Erfahrung hinter den Aufnahmen.
Tropfen auf Tropfen sind die klassischen Formen in der Tropfenfotografie. Mit etwas Übung sind sie auch relativ leicht zu erzeugen. Die Formenvielfalt hält sich bei dieser Technik in Grenzen, da muss man viel mit Licht und Farben arbeiten um kreative Bilder zu erschaffen.
Hintergrundinformation
Ich nenne sie auch gerne Farbexplosionen, da sie sehr schnell und explosiv in die Höhe springen. Bei dieser Art der Fotografie hat man keinen Einfluss auf die Formen, das einzige was man beeinflussen kann ist das Licht und die verwendeten Farben. Der Rest ist sehr dem Zufall überlassen und kaum beeinflußbar.
Manchmal sind die Nebenprodukte auch sehr reizvoll. Solche abstrakten Formen sind nicht gezielt angestrebt worden. Auf der Suche nach neuen Formen kommen ab und an sehr wilde Gebilde Zustande, die den Symmetrischen und ruhigen Bildern in nichts nachstehen. Eher im Gegenteil, durch die chaotischen Elemente noch ansehnlicher wirken.
Im Seifenfilm verstecken sich die schönsten Farben. Diese kann man mit sehr wenig Aufwand mittels der Fotografie festhalten. Jedes Bild ist einzigartig in der Formenbildung, das Farbenspektrum ist zwar sehr ähnlich doch das Bild lebt durch die vielen Strukturen.
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Ganz spezielle Formen mit einer Blase am Fuß der Wassersäule. Der erste Tropfen der für die Säule zuständig ist, formt sie beim Aufprall im Wasser. Kurz danach schießt die Wassersäule nach oben und durchdringt die Blase.
Hintergrundinformation
Milch beim absinken im Wasser kann sehr schöne Formen annehmen. Wenn man das noch mit einer ansprechenden Beleuchtung und unterschiedlichen Farben unterstreicht. Sprechen die Bilder für sich. Es sind Bilder zum verweilen, die Fantasie spielen lassen und Formen interpretieren.
Derart Aufnahmen sind sehr schwer im Gleichgewicht zu halten. Die Ruhe der Wassertropfen und die Dynamik des Schusses in einer gekonnten Bildkomposition zu vereinen ist sehr schwer. Solche Aufnahmen sind mehr als Technische Herausforderung zu sehen, da die Ruhe der Tropfenbilder durch den Beschuss gemindert wird.